Archiv der Kategorie: Palliativmedizin

So viele Krebsfälle wären vermeidbar

Die Diagnose Krebs hätte 2018 mehr als Hunderttausend Menschen erspart bleiben können. Wie viele Fälle durch Risikofaktoren wie Alkohol verursacht wurden – das haben Forscher erstmals umfassend für Deutschland analysiert.

Was wäre, wenn in Deutschland niemand rauchen würde? Alkohol nur zum Nippen da wäre? Wenn alle Normalgewicht hätten und das Schnitzel nur am Sonntag auf den Tisch käme? Dann würden allein 2018 mehr als Hunderttausend Menschen weniger an Krebs erkranken.

Quelle: https://www.spiegel.de ©2018

 

 

Seminar zum Thema: End-of-Life

Schwer kranke und sterbende Menschen brauchen nicht nur eine gute medizinische Behandlung, sie haben auch einen Anspruch auf eine professionelle psychosoziale, spirituelle und seelsorgerliche Begleitung. Dafür ist ein holistisches Verständnis von Medizin und die Zusammenarbeit verschiedener professioneller und ehrenamtlicher Helfer als Team unbedingte Voraussetzung. Bei den verschiedenen Religionen wird dies sehr unterschiedlich behandelt.

Während der Sylter Palliativtage 2015 hatten wir uns bereits mit dieser Thematik im Islam befaßt. In unserem jetzigen Seminar  werden wir uns  mit psychosozialen, medizinischen, spirituellen und religiösen Aspekten aus jüdischer Sicht  der modernen palliativen Versorgung beschäftigen. In der jüdischen Tradition wird dieser Ansatz bereits seit vielen Jahrhunderten gelebt.

Aus diesem Grund ist die Praxis vom 27.04 – 03.05.2017 geschlossen. In dringenden Fällen der ärztlichen Versorgung steht Ihnen der Kollege Manfred Wolter (Telefon: 430 10 17) oder zu gewohnten Zeiten der ärztliche Notdienst Köln Süd-West (Telefon: 943 66 20) zur Verfügung.

Ihr Praxis Team Haastert

Cannabis als Medizin

Seit März 2017 dürfen Ärzte u.a. auch Medizinal-Cannabisblüten oder Cannabisextrakt in pharmazeutischer Qualität auf einem Betäubungsmittelrezept verschreiben bei Schmerzpatienten, bei denen ein bisher durchgeführtes Therapieregime keinen ausreichend Effekt erzielt hat und die Nebenwirkungen überwiegen.. Wir sind einer der Ärzte in Köln, die Ihnen diese neue Behandlungsmethoden nun anbieten darf.

Mit Inkrafttreten des Gesetzes hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) eine Cannabisagentur eingerichtet. Die Cannabisagentur wird den Anbau von Cannabis zu medizinischen Zwecken in Deutschland steuern und kontrollieren. Die Cannabisagentur wurde als neues Fachgebiet in der Abteilung „Besondere Therapierichtungen“ im BfArM eingerichtet.

Die Bundesopiumstelle im BfArM führt eine Begleiterhebung zur Anwendung von Cannabisarzneimitteln durch, um weitere Erkenntnisse über die Wirkung von Cannabis als Medizin zu gewinnen.

Bitte sprechen Sie uns diesbezüglich an. Gerne beraten wir Sie individuell.

Palliativ-Fortbildung

Seit ca. sechs Jahren gibt es eine Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland. Sie setzt sich für Menschen ein, die aufgrund einer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung mit Sterben und Tod konfrontiert sind. Die fünf Leitsätze der Charta formulieren Aufgaben, Ziele und Handlungsbedarfe, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Im Mittelpunkt steht dabei immer der betroffene Mensch.

Um uns hier auf dem aktuellen Stand der Dinge zu bringen, ist die Praxis vom 07.04 bis einschließlich 15.04 geschlossen. In dringenden Fällen der ärztlichen Versorgung wenden Sie sich während dieser Zeit bitte freundlicher Weise an den Kollegen Manfred Wolter, Schmidtburgstrasse , 50935 Köln, oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Ansonsten steht Ihnen zu den gewohnten Zeiten der ÄRZTLICHE NOTDIENST KÖLN-SÜD-WEST e.V. , am Evangelischen Krankenhaus, Weyertal 76 unter der Telefonnmmer ( 0221) 943 66 20 zur Verfügung.

Ihr Praxis-Team Haastert

 

 

Versorgung Sterbender wird verbessert

Wir freuen uns über folgende Entscheidung der Bundesregierung:

HOSPIZ- UND PALLIATIVGESETZ

Versorgung Sterbender wird verbessert

Schwerkranke und Sterbende brauchen in ihrer letzten Lebensphase eine bestmögliche Versorgung, Pflege und Betreuung. Das gilt überall – zu Hause, in Pflegeheimen, Krankenhäusern oder Hospizen. Das im Kabinett beschlossene Hospiz- und Palliativgesetz hilft, diesen Anspruch umzusetzen.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Palliativ- und Hospiznetzwerkes Köln e.V.

Im September 2009 haben wir mit anderen Kollegen, das Palliativ- und Hospiznetzwerk Köln e.V. gegründet. Es setzt sich zur Aufgabe, schwerstkranken Menschen am Lebensende eine würdevolle palliativmedizinische und hospizliche Versorgung im eigenen sozialen Umfeld wie auch in geeigneten stationären Einrichtungen zu ermöglichen. Mit der Vereinsgründung soll die bisherige Entwicklung, die durch die Hospizbewegung initiiert und geprägt worden ist, unter Nutzung der schon bestehenden Hospiz- und Palliativstrukturen weiter voran gebracht werden mit dem Ziel, durch Bündelung von Qualifikation ein Höchstmaß an menschlicher und fachlicher Kompetenz zur Unterstützung der Betroffenen und ihren Angehörigen anzubieten.

Erfahren Sie mehr über unsere Arbeit unter http://www.palliativnetz-koeln.de/. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützer.