Die Wasserqualität steigt, aber man findet auch immer mehr Stoffe darin

Das Wasser in Deutschland ist also ungemein sauber – aber nicht völlig rein. Und viele Verbraucher stören sich selbst an homöopathischen Dosen von Chemie in Lebensmitteln und Wasser. Die Experten teilen diese Sicht jedoch nicht. Stiftung Warentest ordnet die Spuren aus Hahn und Flasche als „Spiegel unseres Lebensstils“ im Testbericht ein. Wo Menschen mit Waschmittel waschen, Arzneimittel einnehmen und Süßstoffe konsumieren, müssten sie auch mit den Spuren dieser Ansprüche leben. Ähnliches gilt auch für Rückstände von Pestiziden. Günstige Lebensmittel im Überfluss gibt es ohne die entsprechende Landwirtschaft nicht. Das hinterlässt auch im Trinkwasser Spuren. Es ist allerdings nicht mehr ganz so einfach, die Öffentlichkeit von dieser Perspektive zu überzeugen.

Lesen Sie weiter: Süddeutsche Zeitung vom 28.07.2016.

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